KIRCHENGEMEINDE

 

 

ST. WILLIBRORD

 

IN WALDWEILER

Maßnahmen verzögern sich:

Bereits seit über einem halben Jahr ist die Kirche in Waldweiler gesperrt. Dankenswerter Weise steht der große Raum der alten Schule weiterhin als Notkirche zur Verfügung. Dies bedeutet vor allem für unseren Küster einen nicht unerheblichen Mehraufwand, ist aber zurzeit die einzige Möglichkeit, im Dorf Gottesdienst zu feiern, worüber wir froh sind. Von Seiten des Bistums wurde nach der Schließung der Kirche schnell reagiert und die gestellten Anträge der Kirchengemeinde wurden sehr zügig bearbeitet und genehmigt. Allerdings sind aufgrund der Besonderheiten der Waldweilerer Kirche viele Beteiligte einzubeziehen, neben den entsprechenden Denkmalämtern und weiteren kirchlichen Ämtern auch die Erben des Architekten. Derzeit gibt es zwischen diesen Parteien noch erhöhten Abstimmungsbedarf und es liegen mehrere Möglichkeiten der Ausführung der nötigen Arbeiten am Dachtragwerk vor, die von den entsprechenden Entscheidungsträgern bewertet und diskutiert werden. Darüber hinaus werden weitere genauere Begutachtungen als notwendig erachtet. Auf diese Vorgänge haben wir als örtlicher Verwaltungsrat nur sehr geringen Einfluss. Insgesamt führt dies aber dazu, dass sich die Ausführung der Arbeiten an der Kirche verzögern und derzeit kein verlässlicher Termin für die Wiedereröffnung genannt werden kann. Die derzeit kalkulierten Kosten belaufen sich auf ca. 200.000 Euro. Wir hoffen, dass es nun zu schnellen Entscheidungen und einer zügigen Ausführung der Arbeiten kommt

Vorübergehende Sperrung der Kirche in Waldweiler

Am 08.11.2018 hat der zuständige Architekt des Bistums Trier die einstweilige Sperrung der Kirche St. Willibrord in Waldweiler angeordnet. Hintergrund ist eine vom Bistum in Auftrag gegebene Begutachtung des Dachtragwerks durch einen Tragwerksplaner. Die Untersuchungen und Berechnungen haben ergeben, dass die vorhandene Eigenlast der Dachkonstruktion schon alle Sicherheitsreserven für die Standsicherheit ausgeschöpft hat. Alle Zusatzlasten wie Regen, Schnee und sogar Wind können zum Einsturz des Daches führen.

 

Die Sperrung gilt ab sofort und betrifft das gesamte Gebäude einschließlich der Pfarrbücherei.

 

Die Kirche kann erst wieder frei gegeben werden, wenn die notwendigen Arbeiten zur Verstärkung der Dachkonstruktion freigegeben sind. Welche Arbeiten auszuführen sind, wurde durch den Tragwerksplaner festgestellt. Ein regionales Architekturbüro ist bereits mit der Ermittlung des Kostenrahmes beauftragt. Wenn dieser feststeht, können die entsprechenden Anträge zur Förderung und Ausführung beim Bistum gestellt werden und die Arbeiten, deren Finanzierbarkeit vorausgesetzt, ausgeführt werden. Dies wird jedoch einige Monate in Anspruch nehmen.

 Wie geht es jetzt weiter?

 

Auf einer kurzfristig einberufenen Sitzung haben Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat miteinander beraten und bereits folgende Regularien getroffen:

 

Einrichtung eines Gottesdienstraumes:

 

Dank der freundlichen und zuvorkommenden Unterstützung durch die Ortsgemeinde, können wir  Räumlichkeiten der neu sanierten Schule in Waldweiler als Notkirche nutzen.

 

Tauffeiern:

Bis zur Wiedereröffnung der Kirche in Waldweiler finden die Taufen in Mandern oder Schillingen statt. Bei bereits angemeldeten Taufen werden die Familien über das Pfarrbüro benachrichtigt.

 

Beerdigungen:

Zukünftig feiern wir die Sterbeämter in der Pfarrkirche in Mandern. Das Totengebet kann ebenfalls in Mandern oder in der Notkirche (sobald sie zur Verfügung steht) gehalten werden.

 

Hochzeiten/Jubelhochzeiten:

Ehepaare und Jubelpaare können sich eine andere Kirche in der Pfarreiengemeinschaft aussuchen. Bei bereits angemeldeten Feiern werde die Paare durch das Pfarrbüro benachrichtigt.

 

Die zeitweise Schließung unserer Kirche ist für uns alle ein unguter Zustand. Wir hoffen, dass wir diese Zeit gut überbrücken können.

 

Für die Gremien der Pfarrgemeinde Mandern-Waldweiler

Kai G: Quirin, Pfr.